BORG mit Schwerpunkt im künstlerisch-kreativen Bereich

KUNST-LogoDieser Zweig konzentriert sich auf künstlerische Fächer wie Theater, Tanz, Bewegung, Bühnenspiel und ähnliches. Dies geschieht in Verbindung mit den Fächern Deutsch, Musik und Bildnerische Erziehung und somit lernen die SchülerInnen ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen. In dieser Ausbildung eignen sich die SchülerInnen nicht nur wichtige Eigenschaften wie selbstbewusstes Auftreten und Selbständigkeit an, sondern sie erhalten auch eine praktische Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern.

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Name - Sophie Scholl (Vorführung des Landestheaters)

Am 13.11. 2018 spielte die Schauspielerin Bettina Kerl vom Landestheater St. Pölten für alle Polyästhetikklassen das Stück Name - Sophie Scholl.
Anschließend gab es Gelegenheit, mit der Schauspielerin über das Stück und über Sophie Scholl zu sprechen.

Name: Sophie Scholl. Ein Klassenzimmerstück über das Leben von Sophie Scholl

SophieScholl

Das Landestheater St. Pölten spielt für die Polyästhetikschülerinnen und –schüler des BORG Ternitz.

Di., 13.11. 2018 (3- + 4. St.) 5CD, 6CD

Di., 13.11. 2018 (5. + 6. St.) 7BC, 8BCD

Ein Stück über zwei junge Frauen, die denselben Namen tragen: Was hat die Jus-Studentin Sophie Scholl mit der Widerstandskämpferin Sophie Scholl zu tun? Auf den ersten Blick nicht so viel. Die eine Sophie Scholl wurde weltbekannt, weil sie Widerstand leistete. Sie wurde von der Gestapo beim Verteilen anti-nationalsozialistischer Flugblätter verhaftet und weigerte sich in den Verhören, ihre Freunde zu verraten. Eine, die für ihre Überzeugung in den Tod ging. Die andere Sophie Scholl lebt jetzt, 75 Jahre später, in Zeiten des Friedens. Sie steht kurz vor ihrer letzten Prüfung und ist voller Vorfreude auf ihr zukünftiges neues Leben. So unterschiedlich die zeitlichen Umstände auch sind, der Name Sophie Scholl verbindet die beiden schicksalhaft. Denn als sich herausstellt, dass Sophies Professor in einen Betrugsfall über gefälschte Prüfungen verwickelt ist und sie als Zeugin gegen ihn aussagen soll, besinnt sich Sophie der Ideale ihrer berühmten Namensschwester. Was ist wichtiger, die persönliche Karriere oder Verantwortung gegenüber den Mitmenschen? Das Stück „Name: Sophie Scholl“ der Autorin Rike Reiniger verschränkt virtuos die Biografien der historischen und der heutigen Sophie. Es schlägt anhand der Geschichte einer ganz normalen jungen Frau, die in eine moralische Zwickmühle gelangt, den Bogen in die Lebensgeschichte einer der größten Heldinnen des Widerstands in der NS-Zeit. Das Klassenzimmerstück über die großen Fragen nach Rückgrat, Zivilcourage und Mut wird von der jungen Regisseurin Jana Vetten inszeniert.

3 Tage in Florenz- Die Abschlussreise der 8D

Abschluss 8D 01Es heißt, eine Reise nach Florenz sei für jeden gebildeten Humanisten eine Pflicht. So kam es, dass auch die 8D-Polyästhetik diese Klassenfahrt gemeinsam mit Prof. Binner und Prof. Ließbauer antrat. Da es die gemeinsame Abschlussreise der Klasse war, sollte sie natürlich in Erinnerung bleiben, weshalb es ein buntes Programm an Kulturgenuss auf höchstem Niveau und angemessenem Freizeitgenuss gab, sodass alle die unbeschreibliche Stimmung der Stadt in sich aufsaugen konnten.

Nach einer zehnstündigen Zugfahrt im Liegewagen und einer Ankunft in Florenz um ca. 7 Uhr morgens, gab es nach der Kofferabgabe im Hotel gleich einen ausführlichen Rundgang durch die Altstadt, ein Kennenlernen von Florenz samt Frühstück und feinstem italienischen Espresso. Wir alle waren somit wieder bei Kräften und konnten gespannt der interessanten Führung im fast original erhaltenen „Palazzo Davanzati“ folgen. Die Menschen des 14. Jahrhunderts und vor allem deren Lebensweisen waren uns nach dieser Stunde viel näher. Nach dem „check-in“ und einer Rast in unserem Hotel, machten wir uns auf den Weg Richtung „Piazzale Michelangelo“, um einen abendlichen Blick über die Stadt genießen zu können. Auch wenn einiges an Anstrengung nötig war, wurden wir zum Tagesabschluss mit einer herrlichen, ja überaus malerischen Aussicht belohnt.

Am nächsten Morgen war eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt an der Reihe, die Uffizien. Ursprünglich als Bürogebäude für die Stadt Florenz gedacht, gab es seit den Anfängen auch eine Kunstsammlung in diesen Gebäuden, die von Beginn an öffentlich zugänglich waren. Auch wir konnten einige der wichtigsten Meisterwerke der Kunstgeschichte betrachten. Künstler wie Botticelli, Michelangelo, Caravaggio, Rubens und Rembrandt gaben sich ein Stelldichein. Danach ging es über die Ponte Vecchio auf die andere Seite des Arno zum „Palazzo Pitti“ und dem „Giardino di Boboli“, wo wir inmitten vieler Skulpturen einen wunderschönen Spaziergang unter Bäumen machen konnten. Nach so vielen Metern zu Fuß gab es danach eine Stärkung im „Mercato Centrale“, dem zentralen Lebensmittelmarkt von Florenz, der sich natürlich vor allem noch an die einheimische Bevölkerung richtet. Im Obergeschoss der riesengroßen Markthalle konnten wir bei zahlreichen kulinarischen Ständen den Abend ausklingen lassen und die italienische Lebenslust genießen.

Am nächsten Morgen war es schließlich so weit. Endlich konnten wir den originalen David in der „Galleria dell’Accademia“ sehen, nachdem wir bereits mehrmals an der Kopie auf der Piazza Signoria vor dem Palazzo Vecchio vorbeigegangen waren. Wir alle waren von der Skulptur überwältigt, denn in dem kirchenähnlichen Innenraum der Akademie wirkte er noch deutlich imposanter. Auch so manche Engländer waren beeindruckt und äußerten dies durch ein knappes „oh, that’s David!“, was uns natürlich ein wenig amüsierte. Der letzte planmäßige Punkt unserer Reise war ein Besuch im „Bargello“, dem nationalen Skulpturenmuseum. Ganz typisch für Florenz gab es auch hier nur Meisterwerke von höchster Güte zu sehen. Wir waren beeindruckt vom sichtlich beschwipsten Bacchus des Michelangelo, stellten Vergleiche zwischen Donatellos David aus Bronze und Michelangelos David aus Marmor her und staunten über die Leichtfüßigkeit von Giambolognas Merkur. Mit all diesen Eindrücken ging es letztendlich doch ein bisschen wehmütig mit dem Nachtzug wieder zurück nach Hause.

Abschlussreise der 8C nach München

Im Rahmen ihrer Abschlussreise besuchte die 8C gemeinsam mit Mag. Kerstin Wagenhofer und Mag. Andrea Samwald von 14.9. bis 17.9.2018 Bayerns Hauptstadt München.

Obwohl sich die Anreise aufgrund einer rund einstündigen Zugverspätung und dem notwendigen Umsteigen in andere Züge etwas zeitaufwendig und schwierig gestaltete, konnte die Gruppe bereits am Freitagnachmittag Münchens Altstadt bei einem zweistündigen Rundgang kennenlernen. Begleitet von einem ortskundigen Guide lernten die Schüler/innen unter anderem den gut besuchten Viktualienmarkt kennen, warfen einen Blick ins berühmte Hofbräuhaus und konnten dem Glockenspiel unter dem imposanten Rathaus lauschen.

8C Abschlussreise 021Am zweiten Tag stand der Besuch des NS-Dokumentationszentrums auf dem Programm. Dieses befindet sich mitten im ehemaligen NS-Machtzentrum der Stadt, genau auf dem Platz des sogenannten „Braunen Hauses“ (NS-Parteizentrale). Dort erarbeiteten die Jugendlichen gemeinsam mit zwei fachkundigen, engagierten Guides die Hintergründe zur NS-Geschichte – von Hitlers Aufstieg bis zum Umgang mit der Thematik unmittelbar nach Kriegsende. Authentisches Bild- und Tonmaterial in der Ausstellung ergänzte das Programm.

Um auch die kreative Seite der Schüler/innen unseres Polyästhetikzweiges zu fördern, war am nächsten Tag  ein geführter Rundgang durch die Bavaria Filmstadt eingeplant. Dort konnten sie Interessantes über die Welt des Films erfahren, verschiedene Techniken wie zum Beispiel das Filmen vor einer Green Wall kennenlernen und selber vor der Kamera Wetterberichte und kurze Szenen ausprobieren. Besonders unterhaltsam waren der Besuch des 4D-Kinos, bei dem alle durchgerüttelt wurden, sowie das Erkunden des sogenannten „Bullyversums“ von Michael „Bully“ Herbig.

Vor der Heimreise stand noch der Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau auf dem Programm. Begleitet von einem überaus kompetenten Guide lernten die Jugendlichen Teile des riesigen Geländes des ehemaligen Konzentrationslagers kennen und erfuhren erschreckende Details über den Alltag im Lager. Dieser Rundgang berührte alle zutiefst – vor allem, weil die grauenhaften Taten der SS-Männer einem an den originalen Schauplätzen besonders unter die Haut gingen.

Alles in allem war es eine besonders informative, bereichernde und auch unterhaltsame Reise, die den Schüler/innen sowie den Begleitlehrerinnen stets in Erinnerung bleiben wird.

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Bild vom BORG Ternitz bei Sonnenuntergang

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